CRISP e.V.
Konflikte verstehen, Demokratie gestalten
CRISP ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die seit 2007 innovative Lernformate im Bereich der zivilen Konfliktbearbeitung und politischen Bildung entwickelt. Unser Schwerpunkt liegt auf interaktiven, spielerischen Methoden, mit denen Menschen in geschützten Räumen ihr Konfliktverhalten reflektieren und demokratische Prozesse nachvollziehen können.
Zu unseren Ansätzen gehören Planspiele, browserbasierte Lernformate, Escape Games, digitale Quizzes und zunehmend auch KI-gestützte Module. Unser Ziel ist es, komplexe gesellschaftliche und politische Zusammenhänge erfahrbar zu machen – praxisnah, partizipativ und bedarfsorientiert.
Wir arbeiten mit nationalen und internationalen Partnern zusammen, u.a. mit GIZ, UNDP, OSZE, dem Auswärtigen Amt sowie zahlreichen Bildungseinrichtungen. Außerdem sind wir im Vorstand der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung aktiv und im engen Austausch mit Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut Heidelberg oder der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).


CRISP (Crisis Simulation for Peace) e.V.

Andreas Muckenfuß
Founder & Director CRISP e.V.

Lea Strube
Project Coordinator CRISP e.V.
Erfahrung trifft Innovation
Unsere Trainings richten sich an Multiplikator:innen aus Zivilgesellschaft, Bildungsarbeit und internationalen Organisationen. Mit Lehrer:innen arbeiten wir regelmäßig zusammen – etwa im Rahmen des vielfach ausgezeichneten Projekts „Wer regiert Neuland?“, das u.a. vom Stifterverband prämiert wurde und 2023 zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ der Bundeszentrale für politische Bildung zählte.
Das Projekt: Virtuelle Konfliktbearbeitung in der Jugendarbeit
Im aktuellen Projekt entwickeln wir gemeinsam mit Fachkräften aus der Jugendarbeit ein VR-gestütztes Lernformat zur Bearbeitung konflikthafter Situationen im pädagogischen Alltag. Ziel ist es, junge Menschen im Umgang mit Spannungen, Ausgrenzung oder Meinungsverschiedenheiten zu stärken – und Fachkräfte dafür praxisnah zu schulen.
Gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!„
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Der offizielle Projekttitel lautet „Virtuelle Konfliktbearbeitung: Praxisnahe Schulung durch KI-unterstützte VR-Simulationen“. Es ist im Handlungsfeld „Innovationsprojekte – Demokratieförderung“ verortet. Gemeinsam mit der Praxis möchten wir neue Impulse setzen, wie Demokratiebildung und Konfliktkompetenz mithilfe digitaler Werkzeuge weiterentwickelt werden können.

Was hat das mit dem Projekt zu tun?
Im Projekt „Virtuelle Konfliktbearbeitung: Praxisnahe Schulung durch KI-unterstützte VR-Simulationen“ übertragen wir unsere Erfahrung aus über 15 Jahren in ein neues digitales Format: Gemeinsam mit Fachkräften aus der Jugendarbeit entwickeln wir ein virtuelles Training zur Bearbeitung von Konflikten im pädagogischen Alltag. Das Ziel: Fachkräfte stärken, damit sie junge Menschen sicher, empathisch und professionell durch Spannungen, Ausgrenzung oder Gruppenkonflikte begleiten können.

