Das Projekt

Mehr Handlungssicherheit im Umgang mit Konflikten

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag vieler Fachkräfte in der Jugendarbeit. Ob im Klassenzimmer, im Jugendzentrum oder im Gespräch mit Eltern . Doch oft fehlt es an Raum und Gelegenheit, solche Situationen gezielt zu üben. Mit dem Projekt Konfliktsimulator entsteht ein immersives und interaktives Weiterbildungsangebot, das genau hier ansetzt. 

VR-Konflikttrainings

Mithilfe von Virtual-Reality-Technologie und Künstlicher Intelligenz (KI) simulieren wir realitätsnahe Konfliktsituationen, in denen die Nutzer:innen in freiem Dialog und in Echtzeit mit Avataren (MetaHumans) interagieren können. Wie in einem Flugsimulator werden Szenarien durchlebt, reflektiert und wiederholt, bis Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen entsteht. Damit schaffen wir die ideale Lernumgebung, um Methoden und Techniken zum Erkennen und Deeskalieren von Konflikten zu erproben und gezielt zu trainieren.

Die VR-Trainings sind zudem flexibel und ortsunabhängig einsetzbar und können auch in 2D über den Internetbrowser genutzt werden.

Pädagogische Fachkräfte, die sich bei Konflikten häufig überfordert fühlen, können Mikromethoden der Konfliktbearbeitung anwenden und erfahren deren Wirksamkeit.

Ziele

Ziel des Projekts „Virtuelle Konfliktbearbeitung: Praxisnahe Schulung durch KI-unterstützte VR-Simulationen“ ist die gezielte und nachhaltige Stärkung von Konfliktkompetenzen bei Fachkräften der Jugendarbeit. Durch interaktive VR-Simulationen sollen Deeskalationsstrategien, empathische Gesprächsführung und methodische Sicherheit gefördert werden, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv bearbeiten zu können.

Die Trainingsmodule sind digital, flexibel und niedrigschwellig – und damit ideal, um pädagogisches Handeln wirksam zu professionalisieren.

Wir möchten Multiplikator:innen aus Schule, Jugendhilfe und sozialen Einrichtungen dabei unterstützen, Konflikte frühzeitig zu erkennen, reflektiert zu bearbeiten und demokratische Dialogprozesse aktiv zu gestalten.

Unsere Leitlinien

  • Förderung von Handlungssicherheit im Umgang mit Konflikten
  • Kommunikations- und Mediationsfähigkeiten vermitteln
  • Entwicklung praxistauglicher VR-Trainings für eine individuelle Weiterbildung
  • Aufbau eines bundesweiten Netzwerks zum Wissenstransfer

Jahr

Schwerpunkt

2025

Bedarfsanalyse & partizipative Entwicklung: Gestaltung interaktiver Konfliktszenarien basierend auf realen Fallbeispielen aus der Jugendarbeit. Aufbau von Fokusgruppen, Interviews mit Fachkräften, erste Testszenarien in Pilotumgebungen. Gründung eines Fachbeirats.

2026

Testphase & Evaluation: Erste VR-Trainingsmodule werden getestet, evaluiert und optimiert. Fachkräfte aus verschiedenen Arbeitsfeldern wirken aktiv mit – durch Interviews, Testläufe und Fachgespräche. Personalisierte Rückmeldungen unterstützen die Reflexion und fördern den Lernerfolg.

2027

Rollout & Netzwerkbildung: Schulung von Multiplikator:innen, Aufbau regionaler Netzwerke, begleitende Fachveranstaltungen. Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften, Entwickler:innen und Bildungsträgern.

2028

Transfer & Verstetigung: Integration der Module in reguläre Fort- und Ausbildung, Ausweitung auf neue Themenfelder, Abschlussdokumentation und Policy-Empfehlungen.

Aktivitäten im Projektzeitraum
(2025–2028)

Ergebnisse und Analysen

Die Wirksamkeit des Projekts wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Erste Rückmeldungen zeigen bereits positive Effekte – etwa in Bezug auf die Selbstwirksamkeit, Konfliktsensibilität und Handlungssicherheit der Teilnehmenden.

Hier veröffentlichen wir unsere Projektergebnisse, sobald diese vorliegen. Erste Berichte aus den Pilotphasen werden voraussichtlich ab 2026 zur Verfügung stehen.

Weißes abstraktes geometrisches Kunstwerk aus Dresden, Deutschland
Weißes abstraktes geometrisches Kunstwerk aus Dresden, Deutschland

Forschung / Studienergebnisse

Das Projekt wird durch eine wissenschaftliche Evaluation begleitet. Ziel ist es, die Wirksamkeit des Trainings im Hinblick auf Kompetenzerwerb, Transfer in den Berufsalltag und langfristige Verhaltensänderung zu untersuchen. Hierbei werden sowohl quantitative als auch qualitative Daten erhoben. Dabei werden u. a.:

Erste Ergebnisse aus den Pilotphasen werden 2026 veröffentlicht und fließen in die Weiterentwicklung der Trainingsmodule ein.